Was Fitnessstudios nach dem Coronavirus-Ausbruch erwarten können

By Adriana

Published 15 April 2020

Die vergangenen Monate waren eine beunruhigende Zeit, nicht nur für die Fitnessbranche, sondern für fast jeden. Wir sind nicht die einzigen, die sich fragen, was nach dem Ende des Coronavirus-Ausbruchs passieren wird, wann wir wieder zur Normalität zurückkehren – oder wann die soziale Distanzierung ein Ende findet.

Doch viele Fitnessprofis befinden sich jetzt in einer außergewöhnlichen Lage. Fast über Nacht ist die 100-Milliarden-Dollar-Fitnessbranche virtuell geworden, hat sich an die aktuellen Umstände angepasst und ihre Geschäfte online geschaltet. In diesem Artikel werden die Auswirkungen skizziert, wie gesamte Branche verändert wird – selbst wenn sich die Dinge wieder normalisiert haben und die Pandemie beendet ist.

Was machst du, wenn dein Fitnessstudio wieder geöffnet ist?

Wir wissen noch immer nicht, wie die Richtlinien für Fitnessstudios und Studios nach der Wiedereröffnung aussehen werden. Auf Hygiene zu achten wird auch in Zukunft wichtiger denn je sein, während wir als Gesellschaft den Kampf gegen das Virus fortsetzen. Möglicherweise gibt es auch noch soziale Distanzierungsmaßnahmen, und diese könnten sich auch weiterhin darauf auswirken, wie du dein Unternehmen betreibst.

Überlege, wie sich dein Unternehmen in den letzten Wochen verändert hat. Hast du dich für virtuelles Training entschieden? Wenn du wie die meisten anderen Fitnessprofis bist, lautet die Antwort wahrscheinlich ja. Viele Menschen nehmen die neu gewonnene Freiheit, die ihnen ein Personal Trainer auf dem Smartphone bietet, gerne an.

Ein Training in Kleingruppen minimiert nicht nur das Risiko der Verbreitung von Krankheiten (Distanz zu wahren ist so einfacher), sondern ermöglicht es auch, mehr 1:1-Zeit mit Klienten und Mitgliedern zu verbringen, was auch die Motivation hebt.

Wie man mit Kleingruppen trainiert

Wenn du es nicht gewohnt bist, deinen Unterricht in einer kleinen Gruppe abzuhalten, fragst du dich vielleicht, wie du das anstellen sollst.  Eine Kleingruppe könnte aus nur zwei oder drei Personen bestehen (und deinen Mitgliedern einen maßgeschneiderten – und damit wertvolleren – Kurs anbieten).

Während der Isolation kannst dir Gedanken darüber machen, nach welcher Art von Kursen deine Mitglieder suchen. Dein Fitnessunternehmen wird auf eine bestimmte demographische Gruppe eingehen – betreust du Frauen in den Zwanzigern, die ihre Muskeln dehnen und straffen wollen? Oder Männer über 50, die ihre Muskeln zu erhalten und ihre Kraft steigern wollen? Natürlich wäre dein Angebot für beide Zielgruppen sehr unterschiedlich. Starte Umfragen in deinen sozialen Medien oder wende dich individuell an deine Kunden. 

Du solltest auch die Tatsache berücksichtigen, dass sich viele Menschen darauf freuen werden, draußen in der freien Natur Sport zu machen. Nachdem alle so lange zuhause waren, werden deine Kurse noch beliebter, wenn du Natur miteinbindest. Das kann alles sein, von Boxen auf dem Feld bis hin zu Yoga im Park – sofern die Restriktionen aufgehoben sind.

Erweitere dein digitales Angebot

Es besteht kein Zweifel daran, dass soziale Medien, deine Website und vielleicht deine eigene persönliche App wie die von Virtuagym in der aktuellen Krise ein echter Gewinn sind. Wenn sich die Dinge wieder normalisieren und die Pandemie vorbei ist – lerne daraus: finde immer wieder neue Wege, um dein Publikum zu erreichen.

n dieser Zeit gewöhnen sich die Menschen immer mehr daran, mit Online- und digitalen Tools zu arbeiten. Wenn alles wieder beim Alten ist, wird das Interesse am digitalen Training wahrscheinlich bestehen bleiben. Darüber hinaus sind einige Menschen wegen ihrer Sorgen um ihre Gesundheit möglicherweise zu besorgt, um schnell wieder in ihr normales Leben zurückzukehren. Es gibt auch Menschen, die inzwischen gewohnt sind, zu Hause zu trainieren – diese Gruppen zeigen, dass der Trend zum digitalen Training zumindest für das kommende Jahr anhalten wird.

Um als Unternehmen weiterhin erfolgreich zu bleiben, solltest du überlegen, wie du neben dem Training in deinem Studio weiterhin digitale Trainingsmethoden anbieten könntest. Dies könnte bedeuten, dass du wöchentlich Live-Sitzungen auf Instagram abhalten wirst – oder, dass du eine viel persönlichere Methode wie einen virtuellen Trainer und einen Live-Streaming-Service über deinen Software-Anbieter (wie das Virtuagym @Home-Paket) nutzen wirst.

When will fitness centers open after covid crisis?
insta_photos || Shutterstock

Überlege dir zusätzliche Einnahmequellen

Die gegenwärtige Krise hat dich sicher hart getroffen. Wir alle konnten nicht wie gewohnt arbeiten, und das bedeutet für viele, dass ihnen wahrscheinlich einige Einnahmen entgehen. Um sicherzustellen, dass das Geschäft dennoch floriert, wenn die Pandemie vorüber ist, überlege dir, welche zusätzlichen Einnahmequellen du hinzufügen könntest. Wenn du nicht bereits Produkte über einen Webshop verkaufst, kannst du dir überlegen, wie dies zu deinem Geschäft passen würde. 

Während der Pandemie haben sich viele Menschen daran gewöhnt, digitale Dienste zu nutzen, die sowohl Schulungen UND ein Ernährungsprogramm anbieten. Überlege dir, auf welche Weise du Ernährungsdienste anbieten könnest (z. B. Nahrungsverfolgung und Coaching über eine App), um zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass du dein Unternehmen zukunftssicher machen solltest, um sicherzustellen, dass du nach dem Ende des Coronavirus-Ausbruchs schnell wieder auf die Beine kommst. Suche weitere Einnahmequellen, erweitere dein digitales Angebot und mache dir Gedanken, um deine Erfolgschancen zu maximieren.

Adriana

Tätig im Content Marketing bei Virtuagym. Fitnessliebhaberin und Genussmensch.

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