Warum ist dein Januar-Umsatz niedriger als erwartet?

By Adriana

Published 20 Januar 2020

In der Fitnesswelt gilt der Januar als wichtiger Monat für Fitnessstudios. Da die Motivation zum Sportmachen (dank der guten Vorsätze für das neue Jahr) in diesem Monat ihren Höhepunkt erreicht, kann es natürlich enttäuschend und irritierend sein, wenn man dann doch nur wenig Umsatzzuwachs hat. 

Dieser Blogbeitrag wird einige der Gründe aufzeigen, weshalb der Umsatz niedriger war als erhofft und dir abschließend Tipps auf den Weg geben, das zu ändern. 

Problem Nr. 1: Die Leute sind immer noch im Urlaubsmodus 

Problem Nr. 2: Du hast Probleme mit dem Zahlungsverkehr 

Problem Nr. 3: Potenzielle Kunden melden sich bei der Konkurrenz an

Problem Nr. 4: Mitglieder verabschieden sich nach einer Probezeit 

 Das kannst du dagegen machen! 

 

Problem Nr. 1: Die Leute sind immer noch im Urlaubsmodus 

Es ist kalt draußen, die Leute erholen sich immer noch von all den Hackfleischpasteten und Baileys. Naheliegend ist, dass daher Trainingsstunden abgesagt werden und nur eine begrenzte Anzahl neuer Mitglieder dein Fitnessstudio besucht. 

Die Lösung: Schaffe Anreize, das Haus zu verlassen. 

Starte einen Fitness-Wettbewerb und ermutige die Leute aus dem Haus zu gehen und die Fitnessmatte zu betreten. So sprichst du Sportliebhaber am ehesten an. Welcher Fitnessfanatiker liebt nicht die sportliche Herausforderung? 

Der beste Weg, eine solche Challenge zu starten, ist die Verwendung einer App mit einer digitalen Community-Funktion. Auf diese Weise können die teilnehmenden Mitglieder Aktivitäten anderer Sportler mitverfolgen und sich gegenseitig motivieren. Diese Challenge kann alles sein: vom Erlernen eines Spagats bis hin zur Erhöhung der Hebegewichte. 

Das australische Fitnessstudio F45 ist hervorragend darin, Challenges für seine Mitglieder zu starten. Dieses Bild zeigt, wie es seine Website dazu nutzt, Begeisterung für seine 8-Wochen-Challenge wecken.

Auf der Website zählt ein Countdown runter – so werden Mitglieder motiviert, sich dafür zu registrieren. Die F45-Challenge enthält zudem einen Ernährungsplan. Das Training wird ebenfalls in einem F45 Fitnessstudio durchgeführt. Über Onlineauftritte schafft es das Unternehmen, Begeisterung für die Wettbewerbe zu wecken. Schaffe Anreize für die GewinnerInnen und TeilnehmerInnen der Wettbewerbe. Stelle zudem sicher, dass du die Challenges in deinen sozialen Medien veröffentlichst und ermutige deine Mitglieder, auch anderen davon zu erzählen. 

Das deutsche Fitnessstudio Mrs. Sporty macht es seinen Mitgliedern leicht, sich über einen Link auf deiner Homepage für E-Mail-Benachrichtigungen anzumelden. Die Anmeldung verläuft schnell und unkompliziert und kann so schnell potentielle Kunden generieren.    

Stelle sicher, dass du die Challenges in deinen sozialen Medien veröffentlichst und ermutige deine Mitglieder, anderen von ihren Erfahrungen zu erzählen. Die deutsche Fitnessstudiokette McFit nutzt Plattformen wie Instagram, um die Ergebnisse der Challenges zu teilen, Erfolge der TeilnehmerInnen festzuhalten und um weitere Mitglieder für künftige Challenges zu begeistern. Auf Instagram werden Erfolgsgeschichten geteilt –  das motiviert auch andere Menschen mitzumachen.  

Problem Nr. 2: Du hast Probleme mit dem Zahlungsverkehr 

Manchmal können es die Zahlungen selbst sein, die dir Ärger bereiten. Du kannst noch immer noch versuchen, Zahlungen manuell zu organisieren – oder vielleicht hast du Schwierigkeiten, den Überblick über die Mitglieder zu behalten, die noch nicht bezahlt haben oder deren Kreditkarten abgelehnt wurden. 

Die Lösung: Finde eine Softwarelösung 

Der einfachste und effektivste Weg, dieses Problem zu lösen, ist die Verwendung eines Mitgliedermanagementsystems zur Kontrolle der Zahlungen. Software wie die von Virtuagym entwickelten Fitness-Mitgliederverwaltungstools kann eine Komplettlösung bieten, die nicht nur bei der Verwaltung und dem Training von Mitgliedern hilft, sondern auch Zahlungen vereinfacht. 

 

Problem Nr. 3: Potenzielle Kunden melden sich bei der Konkurrenz an

Die Fitnessbranche ist überschwemmt mit großen Unternehmen und Marken. Das sorgt für harte Konkurrenz. Es ist möglich, dass Leute ein Fitnessstudio gesucht haben, das sie 

dabei unterstützt, ihre Neujahrsvorsätze im Januar zu erfüllen und deins dabei nicht das Rennen gemacht hat.  

Die Lösung: Baue deine eigene Marke auf   

Um zu erreichen, dass potenzielle Mitglieder genau dein Fitnessstudio anderen Studios bevorzugen, musst du Zeit und Mühen investieren, um neue Kunden zu generieren. Dies geht am besten, wenn du ein Markenbewusstsein aufbaust. 

Überlege dir, was dein Unternehmen von anderen Anbietern vor Ort unterscheidet. Verbringe dann Zeit damit, diese Eigenschaften bei den Menschen in deiner Umgebung zu bewerben. Setz dich mit Ihrer direkten Umgebung auseinander und positioniere dich als Teil einer größeren Gemeinschaft. Das “Y Club” Fitnessstudio in Manchester nutzt Twitter, um sich lokal zu engagieren und um sich als wichtige Stimme in der Fitnessszene der Stadt zu präsentieren. 

Fördere das Zusammengehörigkeitsgefühl deiner Kunden. Schaffe einen digitalen Raum, in dem die Mitglieder chatten und sich über ihre Erfolge austauschen können. Auf diese Weise werden die Fitnessstudio-Besucher Teil einer größeren Community. 

Die Schaffung einer Plattform, die es den Mitgliedern möglich macht, ihre Fortschritte zu teilen, ist ein wichtiges Verkaufsargument und könnte den Unterschied zwischen der Wahl Ihres Studios und dem eines anderen ausmachen.   

Du kannst auch einen Onlineauftritt für deine Marke aufbauen, indem du den Besuchern deiner Website und deiner Social-Media-Seiten Zugang zu E-Books, Newslettern und Infografiken bietest. Halte sie mit der Art von Inhalten auf dem Laufenden, und positioniere dich kompetenten Experten auf dem Gebiet. 

Das US-amerikanische Fitnessstudio Equinox nutzt Twitter, um Blogeinträge zu veröffentlichen, die den Fitnessstudio-Besuchern helfen, ihre Trainingseinheiten zu verbessern. Die Leute interessieren sich für die Inhalte und finden auf der Seite weitere Informationen. Dies hilft dir, dich von der Konkurrenz abzuheben.

Indem du Wettbewerbe initiierst oder andere Anreize schaffst, indem du deine Marke bekannter machst, und wenn du deine Zahlunssysteme besser organisiert,  kannst du erreichen, dass sich deine Enttäuschungen vom Januar im Februar wieder ausgleichen. 

Problem Nr. 4: Mitglieder verabschieden sich nach einer Probezeit 

Du hast eine Menge Leute ins Haus gelockt, als du Anreize für die Probezeit im neuen Jahr angeboten hast. Aber nach der Probezeit war’s das mit dem Besuch deines Studios.  

Die Lösung: Vergrößere deine Community

Mitglieder werden dir nach der Probezeit erhalten bleiben, wenn sie einen guten Grund sehen, in deinem Studio zu bleiben. Du kannst die beste Ausrüstung und die besten Trainingspläne anbieten, doch wenn sich deine Mitglieder nicht als Teil der Community fühlen, werden sie kaum einen guten Grund haben, die Mitgliedschaft fortzusetzen. Indem du den Gemeinschaftssinn unter Ihren Mitgliedern stärkst, kannst du vermeiden, dass sie ihre Mitgliedschaft vorzeitig beenden und dazu beitragen, dass sie untereinander neue Kontakte knüpfen.  

Eine der besten Möglichkeiten ist es, sicherzustellen, dass sich die Mitglieder nach dem Verlassen des Gebäudes weiterhin als Teil des Fitnessstudios fühlen. Durch die Nutzung einer eingebauten digitalen Community, wie in der Virtuagym-App, kannst du eine Plattform für die Mitglieder bereitstellen, auf der sie miteinander in Kontakt bleiben, Fotos und Statusberichte austauschen und Neuigkeiten über Ihr Fitnessstudio erfahren. 

Es sollte dich nicht zu sehr entmutigen, dass der Januar der erhoffte große Ansturm ausblieb. Berichten zufolge ist der März tatsächlich der geschäftigste Monat für viele Fitnessstudios, wobei der Januar knapp dahinter liegt. Ungeachtet der Januar-Ergebnisse, solltest du positiv eingestellt bleiben. Dieses Jahr könnte dein bisher größter Umsatzzuwachs bevorstehen.   

Adriana

Tätig im Content Marketing bei Virtuagym. Fitnessliebhaberin und Genussmensch.

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