5 Dinge, die Fitnessunternehmen im Jahr 2021 online eingerichtet haben sollten

By Claudia Reck

Published 3 März 2021

Die Fitnessbranche ist auf dem Weg in die Digitalisierung und der Wandel hat lange auf sich warten lassen. In den letzten zehn Jahren wurde fast jeder andere Marktsektor mit der Digitalisierung konfrontiert. Unsere Branche ist noch dabei, die Online-Welt zu begrüßen, aber es besteht kein Zweifel daran, dass die Pandemie eine Transformation in einem noch nie dagewesenen Tempo angetrieben hat.

Das digitale Wachstum in der Fitnessbranche explodiert – und jeder, von den großen Fitnessstudios bis hin zu den Boutique-Studios, musste sein Geschäftsmodell ändern, um die Mitglieder zu halten und die Art von Erfahrung zu bieten, die die Kunden heute verlangen.

Es sollte nicht überraschen, dass digitale Fitness auch 2021 den Markt dominieren wird. Von Online-Mitgliedschaften in Fitnessstudios bis hin zu datengesteuerten Fitnessgeräten – die Gesundheits- und Wellnesslandschaft ist gesättigt mit leistungsstarken Innovationen, die die Branche – und unseren Lebensstil – im Sturm erobern. Du musst zwar nicht unbedingt das nächste Peloton sein, aber es spricht nichts dagegen, über den Tellerrand zu schauen und mit der digitalen Transformation zu beginnen, um zu wachsen und deinen Mitgliedern einen Mehrwert zu bieten.

Du weißt, dass du eine Onlinepräsenz haben musst, um wettbewerbsfähig zu sein, aber wo fängst du an? Es gibt Hardware und Software, über die man nachdenken muss: kundenspezifische Apps, soziale Medien, eine starke Webpräsenz, Wearables, Zahlungsabwicklung und eine Menge anderer Details.

Die gute Nachricht ist, dass es sowohl einfache Möglichkeiten gibt, dein Unternehmen schnell online zu bringen, als auch einige langfristige Ideen, die dein Fitnessunternehmen wirklich auf die nächste Stufe bringen können. Lass uns direkt und ohne Umschweife in die fünf wichtigsten Dinge eintauchen, die Fitnessstudios brauchen, um im Jahr 2021 und darüber hinaus in digitaler Form erfolgreich zu sein.

1. Eine Website

Eine Website ist heutzutage mit dem heutigen Markt nicht mehr wegzudenken, und wenn du noch keine hast, sollte dies deine oberste Priorität sein. Der allererste Schritt auf dem Weg eines Kunden ist es, dein Unternehmen online zu suchen, und wenn du keine Onlinepräsenz hast, verlierst du wahrscheinlich den Vertrauensfaktor bei einem potenziellen Kunden.

Zweitens: Selbst wenn du bereits eine Website hast, ist es an der Zeit zu prüfen, ob diese überarbeitet werden muss. Stelle sicher, dass alle Informationen, die ein Kunde wissen möchte, leicht zugänglich und auf dem neuesten Stand sind. Achte zum Beispiel darauf, dass Informationen wie Preise, Mitgliedschaftsarten (biete eine Online-Fitnessstudio-Mitgliedschaft an?) und Kursinformationen mit detaillierten Beschreibungen und Zeiten leicht zugänglich sind.

Schaffe einen intuitiven Lesefluss auf deiner Website, der sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Handy funktioniert. Denke daran, dass die meisten Menschen über ihre Telefone surfen, daher ist “mobile-first” der richtige Weg. Es könnte sich lohnen, mit einem Designer und Entwickler zusammenzuarbeiten, wenn du gerade erst anfängst – zum Beispiel, wenn du ein Personal Trainer bist, der Kunden online trainieren möchte.

Erstelle Seiten mit deinen verfügbaren Dienstleistungen, Öffnungszeiten und Trainerinformationen. Idealerweise sollten die Mitglieder in der Lage sein, ihre Konten zu verwalten, Kurse oder persönliche Trainingseinheiten zu buchen und Zahlungen direkt von deiner Website aus vorzunehmen – alles, was ihnen das Leben leichter macht und den Arbeitsaufwand von deinem Empfangsbereich nimmt.

Eine letzte Überlegung ist, ob du auch regelmäßige Blog-Beiträge auf deiner Website veröffentlichen möchtest. Der Blog kann, muss aber nicht unbedingt ein großer Traffic-Generator sein, aber er kann dabei helfen, deine Markenidentität zu festigen und dein Unternehmen als die Anlaufstelle in den Köpfen deiner Mitglieder zu etablieren.

Du kannst immer Artikel einfügen, die spezifisch für deinen Standort, deine Fitnesskurse oder deine Nische sind, oder allgemeine Gesundheits- und Ernährungstipps geben. Ein guter Blog mit relevanten Links und CTAs kann bei richtiger Anwendung als Marketing- und Lead-Generierungs-Tool dienen.

2. Live-Streaming und Online-Transaktionen

Tanzvideos auf sozialen Plattformen

Deine Onlinepräsenz muss nicht in dem Moment stagnieren, in dem du eine Fitnessstudio-Website eingerichtet hast. Du kannst sogar noch einen draufsetzen, indem du Online-Transaktionen und Live-Streaming-Optionen einrichtest.

Viele Website-Baukästen werden mit kostenpflichtigen Plugins geliefert, mit denen du Zahlungspläne und andere derartige Dienste einrichten kannst, ohne dass du dich in die Feinheiten der Programmierung einarbeiten musst.

Eine ausführliche Anleitung zum Live-Streaming eines Trainings finden Sie in unserem Blogbeitrag mit dem Titel „Eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Live-Streaming deiner Fitnesskurse“.

Deine Website sollte sich auf das Kundenerlebnis konzentrieren – und eine großartige Website kann zu einer Plattform werden, die die Hybridisierung deines Unternehmens unterstützt. Zum Beispiel kannst du über die Einbindung von Drittanbietern nachdenken, um Livestream- und On-Demand-Kurse anzubieten, auf die wir später noch näher eingehen werden.

3. Ein flexibles oder hybrides Fitnessstudio-Geschäftsmodell

In Zukunft wird ein Hybridmodell für die meisten Fitnessunternehmen die beste Lösung sein. Viele Mitglieder werden immer noch einen physischen Standort für das Training und die Kurse erwarten (natürlich unter Berücksichtigung der COVID-19-Bestimmungen in deiner Region), und viele werden sich in erster Linie auf deine neu geschaffenen Online-Angebote verlassen. Andere wollen vielleicht das Beste aus beiden Welten. Hier kommt das Geschäftsmodell des Hybrid-Fitnessstudios ins Spiel.

Das bedeutet, dass einige – wenn nicht alle – deiner Dienstleistungen und Transaktionen digital abgewickelt werden müssen. Du musst dafür sorgen, dass Zahlungen online entgegengenommen werden, Rechnungen, Verträge und andere Dokumente digital versendet und abgeholt werden können. Außerdem musst du flexible Optionen für deine Mitglieder bereitstellen, damit sie die digitale, persönliche oder hybride Erfahrung wählen können, die ihnen am besten gefällt.

Eine hybride Lösung bietet mehr als nur weniger Verwaltungsaufwand. Eine robuste hybride Offline- und Online-Mitgliedschaft im Fitnessstudio fügt den regulären Abonnements der Mitglieder eine zusätzliche Wertigkeit hinzu. Langfristig kannst du über Upselling oder Cross-Selling deiner Online-Zusatzleistungen nachdenken, um mehr Umsatz zu generieren und gleichzeitig dein Angebot zu erweitern.

Um mehr über die Vorteile einer hybriden Fitnessstudio-Mitgliedschaft zu erfahren, schaue dir PRO+ an, unsere ideale Lösung für Fitnessstudio-Mitgliedschaften in der heutigen Zeit.

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4. Eine App um mit Mitgliedern zu kommunizieren

Eines der großen Angebote des digitalen Fitnesserlebnisses ist es, deine Marke mit einer individuellen App online zu bringen. Die richtige Software ist unerlässlich für die Buchung, Planung, Einrichtung virtueller Einheiten und vieles mehr.

Und nicht nur das: Durch die Kommunikation mit deinen Mitgliedern über eine benutzerdefinierte App kannst du ihnen weiterhin das Gemeinschaftserlebnis bieten, nach dem sie sich sehnen – auch wenn sie nicht in der Lage sind, an persönlichen Kursen und Trainingseinheiten teilzunehmen. Du kannst sogar personalisierte Ernährungs- und Trainingsempfehlungen anbieten, die auf den Bedürfnissen und dem Status eines bestimmten Mitglieds basieren.

Eine speziell entwickelte Fitnessstudio-Management-Software wie die Virtuagym-Plattform bietet eine Komplettlösung für deine Mitglieder und deine geschäftlichen Anforderungen. Der Raintree Athletic Club in Colorado hat vor etwa einem Jahr begonnen, die maßgeschneiderte App von Virtuagym zu nutzen, hat aber erst vor kurzem ein massives Rebranding und einen Relaunch seiner digitalen Dienste in Angriff genommen.

Sie sahen die App als eine Möglichkeit, über die Grenzen der meisten Fitnessstudios hinauszugehen. Hier, was Martin Johns, der General Manager des Raintree Athletic Club, über eine maßgeschneiderte Fitnessstudio-App zu sagen hat:

“Fitnessstudiobesitzer können nur so viel erreichen, wenn sie in einem physischen Raum arbeiten. Durch ein überdurchschnittliches virtuelles Angebot, welches keine Wände kennt, wird deine Einfluss unendlich gesteigert.”

5. Ein schöner Hybrid-Fitnessraum

Trainingsumgebung für online und offline angebote

Wenn du hart daran arbeitest, dein Fitnessstudio oder deinen Club online aufzuziehen, um das Geschäftsmodell eines hybriden Fitnessstudios anzustreben, muss auch dein Raum selbst hybrid sein. Das bedeutet, dass dein stationärer Standort und deine Online-Präsenz nahtlos zusammenarbeiten müssen, um die Markenidentität zu stärken und die Mitglieder zu motivieren, damit sie wiederkommen.

Deine Website, deine Social-Media-Präsenz, deine individuelle App usw. sollten alle gleich aussehen und funktionieren. Schöne hybride Räume bedeuten aber auch, dass du deinen On-Demand- oder Streaming-Workout-Standort richtig einrichten musst, damit er sowohl den realen als auch den Online-Anforderungen gerecht wird. Der physische Ort, an dem du dein digitales Angebot filmst oder streamst, sollte deine Markenidentität widerspiegeln und darüber hinaus hell beleuchtet sein, mit hochwertigem Sound und einem neutralen Hintergrund.

Die Fitnessbranche wurde im Zuge der Digitalisierung komplett auf den Kopf gestellt, aber das bedeutet nicht, dass dein Club auf der Strecke bleiben wird! Die in diesem Blog genannten Bereiche, sind die Bereiche, die wir herausgefiltert haben, die nicht nur finanziell, sondern auch in Bezug auf die Stärkung der Markenidentität den größten Einfluss haben werden.


Einige, wie das Einrichten einer Website und virtuelles Streaming, sind einfache Möglichkeiten, um dein Unternehmen schnell online zu bringen. Andere, wie Software und die Hybridisierung von Geschäftsmodellen, sind langfristige Ideen, um dein Fitnessgeschäft auf die nächste Stufe zu heben.

Claudia Reck

Content Marketeer for the DACH Market

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