Alles über die aktuelle Corona-Situation in der Fitnessindustrie & wie du dich wappnen kannst!

By Paul Pokorny

Published 21 Oktober 2020

Hätte dir jemand gesagt, dass Corona selbst im Oktober noch immer das bestimmende Thema ist, hättest du es wohl nicht geglaubt. Doch nun stehen wir hier und die Situation verschärft sich von Tag zu Tag!

Zwar hast du den Lockdown glücklicherweise glimpflich überstanden, doch würde dein Unternehmen sich auch einer zweiten Ladenschließung stellen können? Bist du gut genug vorbereitet, um deine Mitarbeiter auch bei geschlossenen Türen bei Laune zu halten und ihnen einen Mehrwert bieten zu können?

Am 16. März dieses Jahres haben sich Bund und Länder auf die bundesweite Schließung von Fitnessstudios geeinigt. Und seitdem hat sich einiges in der Fitnessbranche getan – sie ist nicht mehr dieselbe und wird es wahrscheinlich auch nie wieder werden.

Aber das bedeute nicht, dass die neue Industrie grundlegend schlechter ist, es bedeute lediglich, dass du als Fitnessunternehmer aktiv etwas dagegen tun solltest, nicht von deiner Konkurrenz überholt zu werden.

Schon lange sind Alltagsmasken, Desinfektionsmittel und 1,5 Meter Abstand nicht mehr aus den Köpfen der Menschen wegzudenken. Und noch ist auch lange keine Besserung in Sicht.

Seit Beginn des Oktobers steigen die Zahlen in den Bundesländern verteilt wieder drastisch an und die Regulierungen werden je nach Bundesland weiter verstärkt. Einige Bundesländer haben bereits ‘Sperrstunden’ eingeführt, den Alkoholausschank am Abend eingedämmt und die Maskenpflicht noch weiter auf öffentliche Plätze ausgeweitet.

Viele große Städte wie Berlin, Köln, Frankfurt, Dortmund und Stuttgart wurden ebenso bereits als sogenannte ‘Hotspots’ eingestuft, da die Zahlen exponentiell in die Höhe gestiegen sind.

Doch wie sieht es in den Fitnessstudios aus?

Fitnessstudios dürfen zum jetzigen Stand glücklicherweise noch weiter geöffnet bleiben, wenn diese ein geeignetes Hygienekonzept vorlegen können. Die Anzahl von erlaubten Mitgliedern in den Studios variiert nach der Größe des Studios, in Nordrhein-Westfalen sollte beispielsweise pro 7 Quadratmetern ein Mitglied Platz finden, der Mindestabstand von 1,5 Metern sollte natürlich zu jeder Zeit gewährt werden.

Auch in Österreich und der Schweiz sieht die Situation ähnlich aus. In Österreich sind zum jetzigen Stand 10 Mitglieder in einem Kursraum erlaubt. Sollte sich die Situation allerdings verschärfen, werden auch die beiden deutschsprachigen Nachbarländer wieder strengere Regulierungen einführen müssen.

Die Fitnessstudio-Inhaber haben sich teilweise innerhalb kürzester Zeit umstrukturieren müssen – digitalisieren müssen. Dass das nicht immer reibungslos vonstatten geht, sollte keine Überraschung sein.

Viele Studios haben sich während der etwa zweimonatigen Schließungen selbst ins Abseits geschossen, indem sie entweder keine weiteren Mitgliedschaftsbeiträge mehr erhoben haben (zum Beispiel aus Kulanz) und zudem kein digitales Angebot geschaffen haben, um die Mitglieder während der Zeit fit zu halten und in den Köpfen der Mitglieder präsent zu bleiben.

Das schlimmste, was einem Fitnessstudio passieren konnte, ist, dass die Mitglieder sich so sehr an das Training von zu Hause gewöhnt haben und daraufhin ihre komplette Mitgliedschaft beendet haben, da sie keinen Mehrwert mehr in ihrer aktuellen Mitgliedschaft sahen.

Zwar möchten wir dir keine Angst machen, doch auch nun, nach ganzen sieben Monaten, sieht die Situation noch nicht besser aus. Wenn das Wort ‘Digitalisierung’ noch immer ein Fremdwort für dich ist, solltest du dies schleunigst in dein Vokabular aufnehmen, denn die Mitglieder warten nicht auf dich, sondern suchen sich stattdessen Alternativen, die allen ihren Bedürfnissen entsprechen.

Nun, da die Zahlen konstant in die Höhe schnellen ist zuerst einmal eines wichtig: die Ruhe bewahren und konkret handeln. Was kann getan werden?

Zum einen, wie jeder Fitnessstudio-Inhaber weiß, ist Hygiene das A und O, wenn es um die Bekämpfung des Corona-Virus geht. Nicht nur ist es außerordentlich wichtig, dass du dein Fitnessstudio sauber hältst, genauso wichtig ist es, dass deine Mitglieder dies auch mitbekommen.

Wenn sie sehen, wie bemüht du bist, dein Studio sauber zu halten und das Virus zu bekämpfen, dann schenken sie diesem Unternehmen auch gleichzeitig mehr vertrauen und erzählen es weiter.

Der zweite ausschlaggebende Punkt, bei welchem die Niederlanden bereits Vorreiter sind, ist die Vergabe von Zeitfenstern für das Training. So hast du immer einen klaren Überblick darüber, wer sich wann und zu welcher Zeit in deinem Studio befindet, um die Kapazitätsgrenzen nie zu überschreiten.

Die Mitglieder können sich mithilfe von deiner personalisierten App ganz einfach selbst in ein Zeitfenster einbuchen, in welchem sie gerne trainieren möchten. Dasselbe gilt dabei für Gruppenkurse. Um sicherzugehen, dass die beschränkte Anzahl deiner Gruppenkurse immer vollends ausgebucht ist, kannst du mit der Virtuagym-Plattform zudem Wartelisten zur Verfügung stellen, auf welchen sich die Mitglieder virtuell eintragen können.

Sie bekommen so im Falle einer Stornierung eines Kursmitglieds direkt eine E-Mail in ihr Postfach gesendet, welches dem Mitglied ermöglicht, direkt bei ihrem Lieblings-Trainingskurs nachrücken zu können. Quasi eine Win-Win-Situation!

Wie kann ich zukunftsorientiert handeln?

Das Wichtigste ist zuerst einmal, dass du dir bewusst wird, wofür genau du eine Software benötigst! Möchtest du deinen Mitgliedern ein @Home-Training anbieten, welches parallel zu ihrer regulären Mitgliedschaft verläuft?

Möchtest du sie zudem auch in ihrer Ernährung unterstützen und ihnen dabei helfen, ihre Ernährung zu tracken? Dies könnte besonders bei einem weiteren Lockdown interessant sein, da viele Menschen sich in der ersten ‘Quarantäne’-Phase bereits möglicherweise ein paar kleine Corona-Pölsterchen angefressen haben.

Zudem ist eine gesunde Ernährung natürlich enorm wichtig, wenn man ein gesundes Immunsystem aufrecht erhalten möchte.

Was kann ich tun, wenn es tatsächlich zu einem zweiten Lockdown kommen sollte?

Zuerst einmal hoffen wir natürlich alle nicht, dass wir erneut in diese Situation verfallen. Nicht nur würde unsere Wirtschaft einen noch größeren Schaden erleiden, als es diese sowieso schon tut, zudem werden die Menschen gezwungen, sich weniger zu bewegen, was ebenfalls für unsere Industrie kontraproduktiv ist.

Sollte es jedoch tatsächlich zu einer zweiten Schließung kommen, könntest du folgende Optionen in Betracht ziehen, um dein Business am Laufen zu halten:

  • Outdoor-Training

Das Outdoor-Training hat einen enormen Aufschwung gewonnen in den letzten Monaten. Nicht nur ist die Ansteckungsgefahr von Coronaviren draußen um einiges geringer als in einem geschlossenen, sauerstoffarmen Raum.

Zudem schüttet das Training an der frischen Luft Glückshormone aus und bindet deine Mitglieder an dich und dein Studio, da sie sehen, dass du dich bemühst, den Kontakt und das Training aufrecht zu erhalten.

  • In-App-Training mit Animationen

Das In-App-Training kam gerade den Unternehmen zu Gute, die aufgrund von Zeit- oder Personalmangel noch keine ausgefeilten Trainingspläne erstellen konnten.

Das Besondere: Die Trainer in Form von 3D-Animationen machen deinen Mitgliedern jede Übung detailliert vor, sodass es auch zu Hause zu keinerlei Verletzungen kommen kann.

  • Community-Funktion für das Gemeinschaftsgefühl

Eine Community ist das A und O, wenn es um Mitgliederbindung geht – insbesondere in diesen besonderen Zeiten, in welchen viele Menschen alleine und isoliert in ihrer Wohnung sitzen, ist der Austausch mit Gleichgesinnten von enormer Bedeutung und kann ihnen nicht nur das Gefühl vermitteln, Teil etwas großem zu sein, sondern ebenso dazu beitragen, dass sie motivierter sind, ihr Training von zu Hause regelmäßig zu absolvieren.

Egal, für welche Methode du dich im Endeffekt entscheidest, Hauptsache, du bist in diesen schweren Zeiten für deine Mitglieder da und zeigst ihnen, dass du dich um sie kümmerst und um ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen bemüht bist. Lies hier noch weitere Tipps uns Tricks nach, um dein Unternehmen während der Krise am Laufen zu halten.

Paul Pokorny

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